10. März 2016 0 comments

Fit for Change – mit frischen Impulsen in den Frühling

Wenn die Tage wieder länger werden und die Natur grüner, spüren die meisten Menschen auch mehr Energie und Motivation. Ein idealer Zeitpunkt also für einen „kulturellen Frühjahrsputz“ in Unternehmen. Wie fit sind Sie für die kommenden Herausforderungen Ihrer Change-Vorhaben? Wie werden Unternehmen fit für Veränderungen? Diese Fragen habe ich zwei ausgewiesenen Change-Experten gestellt: Oliver Wegner, Geschäftsführer der evolutionplan GmbH, und Heike Heeg, Management-Beraterin und Coach „c hochdrei“.

Welche Voraussetzungen sollten die Führungskräfte am besten mitbringen?

Laut Oliver Wegner sind es zwei Voraussetzungen. „Fit beginnt im Kopf“, sagt er. Viele Führungskräfte seien gar nicht „frei“ in ihren Gedanken, sondern zu 120 % im Tagesgeschäft gefangen. Druck erzeugt Aktionismus. Dabei wäre es viel zielführender, den Kopf bewusst freizumachen, um Raum für eine möglichst objektive Sicht und kreative Lösungswege zu schaffen. Die zweite Voraussetzung laut Oliver Wegner: „Veränderungsbereitschaft ist keine Kür. Führungskräfte müssen das in ihrer Kompetenz mitbringen.“ Er plädiert dafür, dass diese Fähigkeit bereits im Auswahlprozess mit berücksichtigt wird. Die Veränderung unserer Arbeitswelten mache dies erforderlich.

Auch Heike Heeg sieht zwei Perspektiven. Einmal die persönliche: Führungskräfte sollten die eigene Wahrnehmung schärfen, Selbsterkenntnis trainieren und sich die Frage stellen „Wie gehe ich persönlich mit Veränderungen um?“. Hinzu kommt die organisationale Perspektive: Es gilt, eine gemeinsame Sprache für Veränderungen und gemeinsame Reflexionsmöglichkeiten zu schaffen. Leitlinie für das Unternehmen ist die Frage „Wie gestalten wir als Organisation Veränderungen erfolgreich und nachhaltig?“ Nur so können Führungskräfte im Veränderungsprozess auch wirkungsvoll agieren.

Wie kann man Führungskräfte unterstützen und das „Fitnessprogramm“ nachhaltig gestalten?

Nach Ansicht von Oliver Wegner kann Nachhaltigkeit nur durch ein Sparring außerhalb des Tagesgeschäftes erreicht werden: Entweder auf gleicher Ebene, z. B. mit anderen Bereichs- und Abteilungsleitern zusammen, oder im Rahmen eines internen und hierarchieübergreifenden Mentoringprogramms, z. B. einem Abteilungsleiter zusammen mit einem Vorstand. „Dabei braucht es zu Beginn eine klare Zielsetzung und ‚Spielregeln‘ für den Ablauf. Wir haben bei uns gerade so etwas für ehemalige Teilnehmer unseres Kompetenzentwicklungsprogramms definiert und ein Coachingprogramm daraus abgeleitet.“ Externes Coaching könne einen wirklichen Mehrwert liefern, da in vielen Unternehmen ein internes Sparring leider nicht abbildbar sei.

Für Heike Heeg steht der Aspekt im Vordergrund, dass sich Change nicht „managen“, sehr wohl aber „moderieren“ lässt. Dabei geht es darum, in Organisationen Räume für konstruktiven Austausch und Dialog zu schaffen und im Vorgehen flexibel zu bleiben. Denn in Veränderungen geht es immer wieder auch darum, Wahrnehmungen und Erwartungen von Menschen abzugleichen. Das bedeutet mitunter auch, dass man das ursprünglich geplante Vorgehen anpassen und neu justieren muss.

„Fit for Change“ – Ihr Fitnessprogramm zum kulturellen Frühjahrsputz

Ihre Organisation muss sich verändern und Sie tragen dafür Verantwortung? Oder Sie stecken mitten drin im Veränderungsprozess und suchen nach Stellschrauben, um das Vorhaben zügig zum Erfolg zu führen? Hier setzt unser individueller Praxisworkshop „Fit for Change“ an, den meine Kollegin Heike Heeg und ich konzipiert haben. Mit diesem Praxistraining stärken wir Ihre Fähigkeit, Führung in Veränderung zu übernehmen und Ihren Veränderungsprozess zu gestalten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Extra-Tipp: Lernen Sie Richard Barrett, führenden Kopf zu Unternehmenskultur und Wandel, persönlich kennen

Im April 2016 kommt Richard Barrett, Vordenker in Sachen Unternehmenskultur und Wandel, Schöpfer der „Cultural Transformation Tools“ (CTT) und Autor des soeben auf Deutsch erschienenen Buches „Werteorientierte Unternehmensführung“, erstmals nach Deutschland. Bei fünf Vorträgen bzw. Workshops in Nürnberg, Frankfurt und Berlin haben Sie Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Hier können Sie sich anmelden.

 


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