21. November 2018 0 comments

Sein und Tun: Ein Interview mit mir selbst

Interviews gehören zu den wiederkehrenden Formaten in meinem Blog. Inzwischen konnte ich schon viele interessante Menschen zu unterschiedlichsten Themen befragen. Jedes Mal war die Herausforderung: Welche Fragen stelle ich, worauf will ich den Fokus legen? So hatte ich die Idee, einfach mal mich selbst zu interviewen.

Andrea, wie geht es Dir heute?

Gut, ich bin ganz im Einklang mit mir selbst.

Wo wohnst Du derzeit? Innerlich und äußerlich?

Innerlich: Zu Hause, und das kann ja an vielen Orten sein. In sich zu Hause zu sein, im hessischen „bei sich zu sein“, das ist ein wunderbares Gefühl, weil ich dann ganz aus meiner Fülle schöpfen kann. Äußerlich bin ich gerade in Valencia, einem von mir gewählten Ort, an dem ich mich sehr wohl fühle.

Warum wohnst Du äußerlich dort, was hat der Ort für eine Auswirkung auf dein innerliches Sein?

Einige Wochen im Jahr bin ich in Valencia. Dort lerne ich Spanisch, arbeite und lebe. Die Kombination aus all dem, mit der Sonne und dem Licht Spaniens, erfreut mein Herz. Spanisch zu lernen im Land und in der Schule, inmitten von sehr jungen Menschen aus verschiedenen Nationen, inspiriert mich sehr. Außerdem zahlt es auf meinen Wert „kontinuierliches Lernen“ ein. Arbeiten in dieser Umgebung tut mir gut, ich passe mich dem spanischen Rhythmus an. Nehme mir z. B. mehr Zeit für das Mittagessen und schließe immer eine Siesta an.

Warum hast Du dich für dieses Leben in der Selbstständigkeit und dem selbstverantwortlichen Sein entschieden?

Unabhängigkeit ist einer meiner Kernwerte. Das ist ein Wert, der sich durch mein Leben zieht und sich in den Lebensphasen unterschiedlich ausdrückt. Wenn ich recht überlege, kann ich ihn heute viel besser leben und durch meine Selbständigkeit am besten realisieren. Unabhängigkeit ist ja der Gegenpol zu Nähe oder Verbundenheit, insofern bedingen beide einander. Beides zu spüren, ist wunderbar.

Was wünschst du dir noch vom Leben und was möchtest Du noch erreichen?

Was ich mir wünsche: Viele schöne Momente, die mein Herz erfreuen und schöne Erinnerungen kreieren, die in den Regalen meines Lebens Platz nehmen. Ich lerne gerne und bin gespannt, worauf ich in 30 Jahren Lust habe und dann noch anpacken werde. So wie Christine in diesem Video, die immer wieder Neues anpackt und mit 78 Jahren noch Kitesurfen gelernt hat. Das begeistert mich.

Außerdem will ich erreichen, meinem Seelenplan zu folgen und für die Welt „Licht“ zu sein. Buchstäblich die „Wanderführerin“ zu sein, die den Weg weist und auf dem Weg leitet.

Was sind deine nächsten Schritte oder der eine konkrete Schritt?

Der nächste konkrete Schritt ist, eine neue Idee in Form zu bringen, damit Menschen sich individuell entwickeln können hinsichtlich ihres Bewusstseins und ihrer Werte. Ich möchte, dass das in die Welt kommt: meine Idee, an der ich arbeite, und auch das, was die Menschen vorhaben, die ich damit unterstütze.


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